Mein erster Redeeinsatz im Deutschen Bundestag


Jahresbericht Wehrbeauftragten – Licht und Schatten im Jahresbericht 2013

Beitragsbild Rede IAnlässlich der gestrigen Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten fand gestern eine Debatte zu seinem Jahresbericht 2013 statt. Dabei stand die Beanspruchung unserer Soldaten und Soldatinnen im Rahmen der Auslandseinsätze der Bundeswehr, die gerade bei bestimmten Schlüsselqualifikation wie etwa dem Lufttransport eine kritische Grenze erreicht hat, im Mittelpunkt. Weitere Themen waren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wo dringend nachgesteuert werden muss, um den Menschen in den Streitkräften neben attraktiven Karrierechancen auch ein hinreichendes Privatleben zu ermöglichen -, die Ausrüstungsdefizite in bestimmten Teilstreitkräften wie auch generell die Probleme im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Bundeswehr auf die neuen Anfordernisse des 21. Jahrhunderts.

In dieser Plenardebatte hatte nun auch ich meinen ersten „Einsatz“. Sie verstehen sicher, dass das für mich ein ganz besonderer Moment war. Ich habe mich in meiner Rede darauf konzentriert, die Bedeutung des einzelnen Menschen in unseren Streitkräften herauszustellen. Denn bei aller Berechtigung der gegenwärtigen Kritik muss doch eines klar sein: diejenigen, die sich dazu verpflichten, unsere Sicherheit im In- und Ausland zu gewährleisten und unseren bündnispolitischen Verpflichtungen und globalen Interessen nachkommen, dich sich dabei zudem zahlreichen Entbehrungen und Strapazen stellen, all denjenigen muss unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung gelten. Das sage ich bewusst nicht nur als Mitglied im Verteidigungsausschuss, sondern vor allem als Staatsbürgerin. Am letzten Mittwoch hatten wir im Verteidigungsausschuss den NATO-General Palomeros zu Gast. Dieser schloss seinen Vortrag mit den Worten: „Verteidigung ist keine Last, Verteidigung ist eine Pflicht“. Dem schließe ich mich vorbehaltlos an.

Hier geht es zu meiner ersten Rede im Deutschen Bundestag:
http://dbtg.tv/fvid/3231118