Was ist die Frauen Union?

 

Als Vorsitzende der CDU Frauen Union Köln und stellvertretende Vorsitzende der CDU Frauen Union Nordrhein-Westfalen setze ich mich gemeinsam mit meinen Parteikolleginnen innerhalb der CDU gezielt für die Anliegen von Frauen ein. Aktuell zählt die CDU Frauen Union bundesweit rund 150.000 Mitglieder. Mit etwa 1.900 Mitgliedern gehört die seit mehr als 50 Jahren bestehende Kölner Frauen Union zu einem der personenstärksten Verbände für Frauen in unserer Stadt.

Die Politik der CDU Frauen Union steht für mehr Chancen für Frauen in Familie und Beruf, mehr Selbstbestimmung und mehr Gleichberechtigung in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens. Unserer Ansicht nach ist Frauenpolitik eine Querschnittsaufgabe, die in allen Politikbereichen – von der Sozial- und Familienpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Außenpolitik – thematisiert werden muss. Hierfür bedarf es mehr qualifizierter Frauen, die sich politisch engagieren und innerhalb der Politik Verantwortung übernehmen. Die Gewährleistung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit ist dabei eine zentrale Voraussetzung, für die wir uns aktiv und gezielt einsetzen.

Mit diesen Zielen vor Augen hat es sich die CDU Frauen Union zur Aufgabe gemacht, Frauen mit Blick auf ihre Parteiarbeit oder ihr öffentliches Wirken politisch zu bilden, aufzubauen und jederzeit zu unterstützen. Denn für Frauenpolitik braucht es Frauen in der Politik! Sind Sie auch der Meinung, dass eine Weiterentwicklung von Staat und Gesellschaft nur möglich ist, wenn mehr Frauen in der Politik aktiv sind? Dann freuen wir uns, Sie auf einer unserer kommenden Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Leitbild der Frauen Union – Die Zukunft ist weiblich!

Frauenpolitik ist kein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Es hat zwar sich vieles zu unseren Gunsten verändert, aber die Lebenswirklichkeit von Frauen und ihren Lebensentwürfen ist vielfältig und die Verwicklung und Umsetzung oft noch schwierig.

 Gemeinsam müssen wir für unsere Zukunft arbeiten.

  1. Wir stellen mit 51% den größten Bevölkerungsteil dar und wir leben länger. Heute ist bereits jeder 7. Einwohner weiblich und über 60 Jahre alt. Im Städtebau sei es bei dem Neubau von Wohnungen oder bei der Frage der Erreichbarkeit von Lebensmittelläden muss die Tatsache stärker berücksichtigt werden.
  2. Die durchschnittliche Geburtenhäufigkeit liegt auf dem niedrigen Niveau von 1,3 Kindern pro Frau. Eine zuverlässige und qualifizierte Kinderbetreuung ist sicher wichtig, aber Geld allein ist nicht alles. Die weibliche Solidarität sollte ausdrücken den Lebensentwurf der erwerbstätigen Mutter akzeptieren, aber auch den Beruf der Hausfrau und Mutter als vollwertige Tätigkeit. Frauen mit Kindern reduzieren ihre Arbeits und Freizeit.
  3. Wir verfügen über das gleiche Bildungsniveau wie die Männer und stellen in den Gymnasien und Realschulen sogar die Mehrheit, aber wir wählen andere Berufe und zwar offenbar solche, die geringer bezahlt werden. Wir müssen unser weibliches Berufsbild erweitern. Darüber hinaus gilt auch heute noch nicht überall Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Weibliche Angestellte verdienen 29% weniger als männliche.
  4. Unser Anteil an Erwerbstätigen ist gestiegen, aber zwei von fünf Frauen arbeiten Teilzeit. Das hat Auswirkungen auf Einkommen und Rente.
  5. Bis zum 30.Lebensjahr sind weibliche und männliche Führungskräfte gleichermaßen vertreten. Danach reduziert sich unser Anteil auf ein Drittel. Offenbar sind familiär bedingte Unterbrechungen der Grund. Das Gilt es zu ändern.
  6. Unbezahlte Arbeit ist nach wie vor Frauensache. Wir helfen kranken und alten Menschen. Das Ehrenamt hingegen ist Männersache zumindest, was die Position des Vorsitzenden angeht. Schriftführerinnen sind in der Regel Frauen.

Das öffentliche Leben ist immer noch männlich dominiert, auch wenn wir mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin einen großen Schritt voran gemacht haben.

Mehr Frauen in die Öffentlichkeit!

Mehr Frauen in die Politik!

Mehr Frauen in Führungspositionen!

Nur weibliche Solidarität macht uns stark.

Veranstaltungen und Aktionen

Aktion „Süße Tüte“

Um benachteiligten Kindern in der Vorweihnachtszeit eine Freude zu bereiten, hat die Frauen Union Köln die Aktion „Süße Tüte“ ins Leben gerufen. Alle Mitglieder der Kölner Frauen-Union sind aufgerufen, Süßigkeiten zu spenden um möglichst vielen bedürftigen Kindern eine „Süße Tüte“ zu ermöglichen. Dank der zahlreichen Spenden, die von Mitgliedern der Frauen Union eingesammelt wurden, war die Aktion „Süße Tüte“ auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Insgesamt konnten in 4 Flüchtlingsheimen mehr als 120 Flüchtlingskinder mit einer „Süßen Tüte“ glücklich gemacht werden.

Mädchensitzung

Traditionell veranstaltet die Frauen Union Köln zur fünften Jahreszeit ihre große Mädchensitzung. Mehr als 1400 jecke Weiber aus ganz NRW feiern gemeinsam mit den Spitzenkräften des Kölner Karnevals. Auch im letzten Jahr wurde wieder ausgelassen gefeiert. Haben Sie Interesse auch einmal an der “Mädchensitzung” teilzunehmen? Bei Interesse kontaktieren Sie uns.

Ladies‘ Lunch

Mit dem Ladies Lunch bietet Ihnen die Frauen Union Köln die Möglichkeit, über Parteigrenzen hinweg interessante Frauen kennenzulernen, über spannende Themen zu diskutieren und Ihr Netzwerk zu erweitern.